WORKSHOP

10+10=20 Meinungen?

Ein Workshop für Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren, 10 mit und 10 ohne Migrationshintergrund, die zusammen einen Film schauen, mehr über die jeweils andere Kultur erfahren und dabei gemeinsam Spaß haben wollen.

Zeit:
Februar 2017

Ort:
Kinder- und Jugendhaus Mügeln
Siegfried-Rädel-Straße 5
01809 Heidenau

Anmeldung:
Julia Schindler
j.schindler@aktion-zivilcourage.de
0152 08259089

Einbettung des Workshops:
Der Workshop findet innerhalb des Programms der Südfilmtage statt, einer Initiative die in Sachsen die Kultur des Nahen Ostens und Nordafrikas über den Film vermitteln möchte. Unter der Überschrift „Perspektiven der Jugend in der Region Nahost-Nordafrika” werden in mehreren Workshops 2016 und 2017 Jugendliche eben dieser Region angehört, dazu motiviert, sich zu öffnen und ihre Perspektiven und Erfahrungen mit gleichaltrigen, in Deutschland geboren Jugendlichen auszutauschen. Für jeden der Workshops wird zuvor ein Schwerpunkt festgelegt, um den sich die Diskussion dreht und zu dem ein thematisch passender Kurzfilm gezeigt wird, der den Jugendlichen als Basis für die Diskussion und den Austausch dient.

Zielsetzung des Workshops:
Der inhaltliche Schwerpunkt dieses Workshops sind Frauenrechte und die Beziehung der Geschlechter. Konkrete Ziele des Workshops sind zum einen, dass die Jugendlichen einen Einblick in die Situation der Frauen in der Region Nahost-Nordafrika und in die kulturellen Umstände in Zusammenhang mit dem Thema des Workshops erhalten. Zum anderen wird mit dem Workshop ein Modell für interkulturelle Diskussionen auf Augenhöhe etabliert, bei der das Gesprächsthema starke Unterschiede oder sogar einen Gegensatz zwischen den Kulturen aufnimmt.

Die deutschen Jugendlichen verstehen so besser, mit welchen Herausforderungen Migranten der Region Nahost-Nordafrika in Deutschland zu kämpfen haben und die jugendlichen Migrant/innen bekommen einen tieferes Verständnis für das Aufnahmeland, in dem sie zurecht kommen müssen.

Die Unterschiede zwischen den Kulturen hinsichtlich des Schwerpunkts treten offen zu Tage und werden aus allen möglichen Perspektiven beleuchtet und diskutiert.

Leitung:
Ramona Meisel und Diaa Soliman