SÜDFILMTAGE / SOUTH FILM DAYS

ist eine interkulturelle Initiative, in der sich Dresdner*innen und immigrierte Kulturschaffende zusammengetan haben. Basierend auf der Idee des ägyptischen Autors und Filmkritikers Diaa Soliman und konzipiert als jährlich stattfindendes Festival mit ganzjährigen Film- und Bildungsangeboten liegen die Schwerpunkte auf interkulturellem Austausch und Perspektivwechsel.

Jenseits von Krisenberichterstattung und Flüchtlingsdebatte öffnet das Festival Zugang zur kulturellen Vielfalt, Geschichte und Kunst in der Region Nordafrika und Naher Osten. Die Filme brechen dabei den momentan in Deutschland vorherrschenden Diskurs im Zusammenhang mit Krieg, Terrorismus, Diktatur und Flucht auf und bieten Perspektiven auf das alltägliche, das "normale" Leben der Menschen dieser Region. Ergänzend zum viertägigen Festivalprogramm mit Filmen und Diskussionsrunden wird ein Workshop zum Thema "Perspektiven der Jugend in Nahost und Nordafrika" organisiert. Die Initiative hat sich als Ziel gesetzt, Wissen über die Kultur(en) des Nahen Ostens und Nordafrikas in Dresden zu verbreiten und dadurch zur besseren Verständigung, Toleranz und Weltoffenheit beizutragen.